Holger Thamm

Fraktionsmitglied für die Stadt Olpe

Steckbrief

Ich bin 46 Jahre alt, studierter Dipl.-Ing. (FH) im Fachbereich Technischer Umweltschutz und lebe mit meiner Familie seit 2012 in der Kreisstadt Olpe. Durch meine drei Kinder habe ich mittlerweile unsere Bildungslandschaft von Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen gut kennen gelernt und möchte hier aktiv mitgestalten.

Geboren und aufgewachsen im Weserbergland am Rande des Solling fühle ich mich im Sauerland mit seinen Wäldern, Seen, Hügeln und Tälern genauso wohl. Nur die Radwegeinfrastruktur lässt hier im Gegensatz zu meiner Heimat sehr zu wünschen übrig – daran müssen wir arbeiten!

Apropos arbeiten, seit 13 Jahren arbeite ich nunmehr im Bereich Public Affairs für einen mittelständischen Heizungshersteller. Davor habe ich meine ersten politischen „Erfahrungen“ im Bundestag gesammelt, wo ich vier Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter für eine Bundestagsabgeordnete des Umweltausschusses gearbeitet habe.

Von Berufswegen liegt mir die Energiewende besonders am Herzen. Mittlerweile ist auch vielen großen Unternehmen in unserem Land bewusst geworden, dass die Energiewende nicht nur notwendige Grundlage für den Klimaschutz ist, sondern darin auch viel mehr Chancen als Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft liegen. Es gibt Kommunen, auch in NRW, die die Zeichen der Zeit ebenfalls erkannt haben und sich sehr aktiv um die Energiewenden zusammen mit den Bürgern bemühen. Das muss uns auch in Olpe gelingen – für die Bürger, für die Unternehmen, für Klima, Wald und Umwelt.

Bereits vor Corona hat sich meiner Meinung nach gezeigt, dass unsere Gesellschaft brüchig geworden ist. Ich habe große Bedenken, dass durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie radikale Ansichten (und Taten) zunehmen könnten und unseren Frieden bedrohen. Auch deshalb möchte ich mich in der Lokalpolitik zu engagieren, um zu zeigen, dass wir es selber sind, die unsere Demokratie tragen müssen. Freiheit und Demokratie fallen nicht vom Himmel, sondern müssen immer wieder neu erstritten werden.

Es noch viele weitere Punkte, die mir bezogen auf ein politisches Mandat wichtig sind. Einen möchte ich aber noch nennen, und das ist der soziale Frieden oder eher gesagt die soziale Ungleichheit in Stadt, Kreis und Land. Zu viele Menschen haben zu wenig zum Leben.