Hallo. Ich bin Matthias Koch.

Bürgermeisterkandidat für die Kreisstadt Olpe.

Matthias Koch - Bürgermeisterkandidat für die Stadt Olpe

Über mich

1962 wurde ich in Olpe-Biggesee als Sohn der Kaufleute Magdalena und Werner Koch geboren.

Den 1925 von meiner Oma Klara Koch gegründeten Tabakwaren-Einzelhandel führe ich, zusammen mit meiner Frau Jutta Koch, in nunmehr dritter Generation. Erlernte Berufe sind Radio- und Fernsehtechniker, Staatlich anerkannter Tauchlehrer / Tauchlehrerausbilder sowie Ausbilder im Einzelhandel.

Stationen: 1978 – 1984 Ausbildung zum und Tätigkeit als Radio- und Fernsehtechniker bei der Firma Heller + Köster, Olpe

1984 – 1988 Tätigkeit im elterlichen Einzelhandel, Prüfung zum Kaufmann im Einzelhandel, Prüfung zum Ausbilder im Einzelhandel

1988 – Heute Eröffnung und Führung eines Tabakwareneinzelhandels im Globus Center Olpe / Übernahme des elterlichen Betriebes

1993 – 2000 Eröffnung und Führung der Tauchschule Biggesee und eines Tauchsportartikelgeschäftes in Olpe

2000 – 2007 Tätigkeit als Sales Manager für Johnson Outdoors Inc. / Sammeln von europäischer und internationaler Führungs- und Verhandlungserfahrung.

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Familie

Durch meine vier inzwischen erwachsenen Töchter und meine zwei Enkelkinder kenne ich die Olper Schul- und Kitalandschaft und habe hohes Interesse an deren Mitgestaltung und Unterstützung. Olpe, meine sauerländer Heimat, habe ich durch meine Eltern lieben gelernt. Auf ausgedehnten Steifzügen durch Olpe und Umgebung haben sie mir die Geschichte des Ortes und der Familie weitergegeben. So bekam ich gezeigt, wo mein Urgroßvater Johann Koch seine große Gerberei auf dem Bruche hatte, wo mein UrUrUrgroßvater der Pfannenschmied Michael Koch bis zum zweiten großen Stadtbrand seinem Handwerk nachging – die Felmicke floss durch seine Schmiede. Im Weierhohl standen wir an den Resten der Mühle, in der mein UrUrUrUrUrUrgroßvater Hans Koch gegen 1655 oberster Müller war.

Olpe – meine Heimat.

Ich bin also verwurzelt mit meiner Heimatstadt, liebe ihr Flair und hänge an ihren schönen alten Gebäuden. Jeder Abriss von identitätsstiftender Bausubstanz den ich im Laufe meines Lebens miterleben musste hat mir weh getan. Mit all meinem Elan möchte ich diesem Trend der letzten Jahre entgegentreten. Trotzdem halte ich die Erweiterung des Denkmalbereichs in der geplanten Form für die falsche Entscheidung. Gerade im Hinblick auf unsere wichtigen Zukunftsaufgaben wie dem Klimaschutz und der Energiewende sollten wir in Olpe auf eine Gestaltungs- und Erhaltungssatzung setzen und den Denkmalbereich nicht über seinen bisherigen Umfang im historischen Bereich der Stadt erweitern. Aus Liebe zur Stadt sollten wir die Gestaltungshoheit behalten.

Heimat, Rechtsnationale und Deutschtümelei

Apropos Heimat: Ich stehe zu meiner Heimat und dem Begriff Heimat in seiner eigentlichen Begrifflichkeit. Heimat ist für mich da wo ich mich wohl fühle – wo ich Wurzeln habe – wo ich Freunde habe. Heimat hat nichts Abgrenzendes wie es uns rechte Kreise und Parteien glauben machen wollen und für ihre populistischen Zwecke nutzen. Ich möchte meine Heimat gerne allen Zugezogenen nahe bringen, ihnen meine Liebe zur Heimat vermitteln. Ich möchte sie herzlich willkommen heißen und sie in unserer Mitte aufnehmen – ganz gleich ob sie aus Frankreich, der Türkei, Syrien, Eritrea oder Siegen kommen. Egal ob sie vor Krieg fliehen mussten oder für sich und ihre Familien bei uns ihre wirtschaftliche Zukunft sehen. Ich möchte, dass sie hier Wurzeln schlagen, Freunde finden und irgendwann wie ich sagen und fühlen: “Olpe ist meine Heimat“. Ich möchte, dass sie in den Vereinen unserer Stadt herzlich aufgenommen werden – unabhängig von Abstammung, Geschlecht und Religion. Das gebieten mir meine christliche Erziehung und die unserer Gesellschaft zugrunde liegenden Werte.

Freizeit / Hobbies

In unserer Freizeit genießen meine Frau und ich die Lage unserer Kreisstadt im waldreichen Sauerland und am See. Naturverbunden wandern, radeln, schwimmen, tauchen, paddeln wir, oder begleiten beobachtend unseren naturnahen Garten in dem auch unsere Honigbienenvölker stehen. Wir beschäftigen uns täglich mit den Zusammenhängen in der Natur. Mehr und mehr passen wie unsere Lebensweise an, um unsere Umwelt, das Klima und die endlichen Ressourcen so wenig wie möglich zu belasten. Diese Anpassungen der Lebensweise bezüglich Ressourcenverbrauch, Ernährung und Konsum sehen wir als notwendig an – ein bisschen ist es aber auch unser Hobby geworden.

Lebenswertes Olpe – gestalterische Ziele

Ich möchte Olpe (mit)gestalten – hin zu mehr Lebensqualität, hin zu weniger Verkehrsbelastung, hin zu mehr naturnah gestalteten Flächen, hin zur Klimaneutralität, hin zu mehr Familienfreundlichkeit, hin zu bezahlbarem Wohnraum. Dies alles muss behutsam geschehen, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, dem Handel und der Gastronomie. Gerade dem Handel und der Gastronomie muss in Punkto wirtschaftlicher Zukunft in Olpe geholfen werden. Der Bestand vieler unabhängiger Kleinunternehmen in Olpe sichert ein vielfältiges Angebot, sichert Arbeitsplätze, sichert Steuereinnahmen und macht das Leben in unserer Stadt attraktiv und bunt. Bei Neubauten der öffentlichen Hand, sollten wir auf Nachhaltigkeit und den Einsatz heimischer Baustoffe aus der Region achten. Ansprechende Architektur kombiniert mit ökologisch sinnvoller Begrünung von Gebäuden und öffentlichen Flächen und dem Erhalt historischer, stadtbildprägender Bauten wird Olpe menschenfreundlicher machen. Wir gemeinsam, Bürger, Handel, Industrie und Landwirtschaft müssen ein Konzept entwickeln, wie wir innerhalb der nächsten 20 Jahre den Weg zur Klimaneutralität schaffen – und das bei einer Verbesserung der Lebensqualität. Für das Hinterlassen einer möglichst intakten Welt sind wir verantwortlich – niemand anderes. Der Weg hierzu muss von jedem Einzelnen und von den Kommunen, also auch von unserer Stadt, beschritten werden. Erst wenn alle Kommunen die notwendigen Schritte umsetzen, erreichen wir das Ziel unseren Kindern und Enkelkindern eine möglichst intakte und zukunftsfähige Welt zu hinterlassen.

Ich und das Schützenwesen

Übrigens: Seit meinem 16. Lebensjahr (vorher ging nicht) bin ich Mitglied im Olper Schützenverein (6. Korporalschaft). Wenn am Schützenfest das Trömmelchen geht, hält mich nichts mehr. Trotzdem möchte ich den Sauerländer Schützenbund bitten, nochmal in sich zu gehen. Der Leitspruch „Glaube, Sitte, Heimat“ sollte nicht benutzt werden um sich abzugrenzen und unter sich zu bleiben. Mein christlicher Glaube erlaubt mir nicht Menschen auszugrenzen nur weil sie anderen Glaubens sind. Meine Vorstellung von Sitte basiert auf unseren Werten auf Grundlage der Verfassung und der Menschenrechte. Meine Heimat teile ich gern! Es kann nicht sein, dass ein junger Familienvater, der unsere Fussballjugend trainiert und den Internetauftritt eines Dorfes betreut, nicht im Schützenverein aufgenommen wird weil er muslimischen Glaubens ist. Die Auswahl an Vereinen und damit das Erleben von Gemeinschaft ist – gerade in unserer ländlichen Gegend – nicht so hoch. Da ist der Ausschluss vom größten Verein im Dorf schon bedeutend. In meinem Verständnis sollte ein gemeinnütziger Verein offen sein für alle Menschen, unabhängig von Religion, Geschlecht oder ethnischer Herkunft.

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